Umsetzung
Jens testete verschiedene Cross-Entwicklungsumgebungen und entschied sich für Titanium, da diese den Code in Native Code umwandelte und damit bessere Performance bot als andere Varianten.
Die prämierte Idee der Kleist App wurde durch die phasenweise Umsetzung natürlich aufgegliedert. Schnell musste ich also eine Lösung finden, wie auch die erste Phase nutzerseitig als App interessant ist. Eine reine Umsetzung des Portals www.heinrich-von-kleist.org reichte uns nicht aus, da es keinen Mehrwert geboten hätte. Erschwert wurde das ganze, da die Materiallage – insbesondere im Multimediabereich nicht üppig war und die Bildrechte für unsere App ungeklärt waren.
Nachdem ich das Portal durchgesehen hatte, stellte sich heraus, dass es zwei Textkategorien gab: Texte zu Kleist und Texte zum Kleistjahr, wobei erstere weniger waren. Für ein ausgewogenes Verhältnis galt es neue Inhalte zu finden und mit den Partnern abzustimmen. Ein großes Glück dabei war, dass wir einen Verlag bei uns in der Firma haben und eine kompetente Literaturwissenschaftlerin, Lavinia, die schon bei der Preisverleihung dabei war. Gemeinsam schufen wir eine Dramaturgie und überlegten uns Gimmicks, die mit der Materiallage möglich waren. Das Ergebnis kann man ja inzwischen sehen.