Preisverleihung

Es kam der Tag der Preisverleihung, beim always-on-festival für das wir Tickets erhielten. Christine war an diesem Tag leider krank geworden, also nahm ich kurzerhand Lavinia, eine Kollegin vom Verlag mit, die später noch eine wichtige Rolle einnehmen sollte. Wir waren entspannt und komplett in Alltagskleidung, da wir nicht von einem Gewinn ausgingen.

Als die letzten Preise, die Sonderpreise der Jury, vergeben wurden, hatten wir den Gewinn bereits gänzlich abgeschrieben, bis dann der Juror die nächste Preisverleihung mit den Worten einführte: „Viele von Ihnen wissen es vielleicht nicht, aber dieses Jahr…“. Schreck lass nach!,  jetzt kann nur das Kleist Jahr kommen, also unsere Idee. Und so war es. Nachdem ich zunächst sehr überrascht war  und vor Freude sitzen blieb, musste ich doch auf die Bühne. Vor lauter Aufregung wäre ich fast ohne die Urkunde und den Preis von der Bühne gegangen. Glücklicherweise hatte ich auf dem Hinweg kurz die Wettbewerbsunterlagen noch mal auf dem iPhone angesehen. Das Ganze kann auch noch im Fernsehen angeschaut werden. Beim Abgang wurde ich noch von einem politischen Vertreter Brandenburgs ermahnt,  den Preis auch nach Frankfurt Oder zu tragen. „Ja, selbstverständlich“, entgegnete ich. Haben wir auch gemacht.

Nach der Preisverleihung riefen wir Christine an und ich musste zweimal erzählen was passiert war. Der Preis war eine Beratung durch Fraunhofer Fokus. Dann wurde gefeiert. Selbstverständlich. Unsere Firma hatte noch nie was gewonnen. Und ich auch nicht. Dementsprechend groß war also die Freude.

Twitter2

Am nächsten Morgen im Büro war Christine wieder im Büro und teilte mir mit,  dass sie bereits sowohl mit Jens Heise – einem befreundeten Programmierer -  gesprochen hatte, wie auch mit der Kleist Beauftragten. Ich hielt ihr unsere Urkunde hin.