Gestaltung
Am 4.5.2011 fuhren unser Programmierer und ich gemeinsam nach Frankfurt (Oder). Dort trafen wir uns mit Sami und Monic von der Werbeagentur Giraffe.
Die hatte bisher nicht nur unser neues CD und unsere schönen Verlagsbücher gestaltet, sondern war auch bereit, kurzfristig noch die Gestaltung der App zu übernehmen. Erste Entwürfe besprachen wir bezüglich Inhalten, Menüführung und möglicher Gimmicks. In den nächsten Tagen entwickelten sich die Entwürfe, bis sie allen gefielen.
Leider stellte sich bei der Umsetzung heraus, dass der geplante Entwurf sich nicht in einer Cross-Entwicklungsumgebung realisieren ließ, da diese mit einer Standardinterfacegestaltung arbeitete. Eine einschlagende Nachricht nur eine Woche vorm Abgabetermin. Letztendlich war dies unser aller Ersterfahrung mit Apps geschuldet. Wir konnten das Layout aber noch umsetzbar modifizieren.
Aus den Gesprächen mit Jens und Sami ergab sich, dass zwingend Sounds in die App integriert werden sollten. Ein sehr guter Freund von mir, Name, und Kompositionsstudent in Amsterdam machte sich nach einem Telefonat zügig an die Arbeit. Seine Aufgabe war einen Startton für Klarinette zu kreieren, da Kleist selbst Klarinette spielte.
Parallel kümmerten wir uns mit den Partnern, die alle mit der Ausstellungsvorbereitung beschäftigt waren, intensiv um die Freigabe von Bildern und Texten. Es war schon eine großartige Erfahrung, dass die Partner – trotz ihrer immensen Belastung – so engagiert mitarbeiteten. Denn erst auf den letzten Metern erhielten wir alle Freigaben. Der Aufwand für Bildrechte – weil er eben oft nicht mitgedacht wird oder finanzierbar ist - spiegelt die Erfahrungen, die wir bereits im Verlag gemacht haben. Wir hoffen, dass es eine stärkere Sensibilisierung seitens der Museen in Zukunft gibt.
