Apple

Eine weitere Überraschung, die den Zeitplan gefährdete,  war der unglaubliche Verwaltungsapparat bei Apple für unsere Anmeldung als Developer. Zwar trug ich mich zeitig genug - am 8.4.2011 – für das iOS Developer Programm ein, erhielt jedoch 6 Tage später eine überraschende Antwort. Apple teilte mir mit, dass es ihnen nicht möglich sei Internetformulare, die mit Umlaut ausgefüllt sind, zu verarbeiten. Nanu!? Ein international operierendes und weltweit bekanntes Computerunternehmen kann nur lateinische Zeichen im Formular verarbeiten? Ich traute dem Gelesenen nicht und recherchierte zunächst im Internet, bis ich auf einigen Blogs dieselben Aussagen fand.

Ich meldete mich mit einer neuen E-Mail Adresse erneut an. Weitere Tage vergingen, bis ich aufgefordert wurde meine E-Mail Adresse zu verifizieren, anschließend sollten wir unseren Handelsregisterauszug nach Cupertino faxen,  erledigte ich natürlich sofort. Eine Woche später bat mich Apple erneut um dasselbe Fax. Ich sendete es ab und um sicher zu gehen schickte ich parallel ein PDF per E-Mail hinterher. Einen Tag später bestätigte mir die Zentrale den Eingang. Das war der 25.4.2011. Nun warteten wir auf einen Anruf von Apple, bei dem Christine bestätigen musste, dass sie Verträge schließen darf. Dieser Anruf erfolgte am 10.5.2011 also gut einen Monat nach der ersten Anmeldung.

Erst seit dem dürfen wir überhaupt erst Entwicklungsgeräte freischalten und Apps einreichen. Es klappte gerade noch rechtzeitig. Doch ein Durchlauf des Apps zur Freigabe vor der Eröffnung der Ausstellung war nicht mehr drin. Schade, aber: wieder was gelernt.